Lernen durch Engagement

„Zu Demokrat*innen werden wir nicht geboren, zu Demokrat*innen werden wir durch Erziehung und Bildung, durch nachhaltige Prozesse in Kindheit und Jugend, die unsere Kompetenzen prägen und unseren Erfahrungen ihre Bedeutung verleihen.“
Wolfgang Edelstein, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung

Lernen durch Engagement (LdE) ist eine Methode, die man in allen Unterrichtsfächern anwenden kann. Lehrplaninhalte werden durch die Kooperation mit außerschulischen Lernpartnern anschaulich und (be-)greifbar.

An unserer Schule führen wir diese Methode in der achten Klasse als eigenes Fach ein, in dem die Schülerinnen und Schüler* (SuS) sich ihrer individuellen Fähigkeiten bewusst werden. Sie lernen Projekte zu planen sowie situationsangemessen und wirkungsvoll mit außerschulischen Partnern zu kommunizieren.

Durch die Methode LdE entfaltet sich bei den SuS ein höheres demokratisches und soziales Verantwortungsbewusstsein. Sie sind motivierter, sich weiterhin zu engagieren, weil sie bemerken, dass sie etwas bewegen können.

An der Schule in der Karl-Heine-Straße findet LdE in der achten Klasse alle zwei Wochen mit einer Unterrichtsstunde statt. Die SuS ermitteln selbst den Bedarf in ihrem städtischen Lebensumfeld und entscheiden eigenständig, ob sie alleine oder im Team agieren wollen.

Als Teil der Berufs- und Studienorientierung steht LdE für eine zukunftsfähige Bildung, in der nicht die Vermittlung von Wissen im Mittelpunkt steht, sondern der Erwerb von Kompetenzen für Kooperation, Kreativität und Problemlösung.